Was beachten

Worauf als Fotografie Einsteiger achten und was jede Anfänger wissen muss!

Möchtest du als Fotografie Einsteiger gute Fotos machen? Hier lernst du, wie du gute Fotos machen kannst, die dich wie ein Profi aussehen lassen.

Wie viele Fotografie Einsteiger, möchtest du gerne gute Fotos machen im Urlaub und sie deinen Freunden zeigen.

Wahrscheinlich hast du auch gerade deine erste Spiegel Reflex in der Hand mit der du deine ersten Versuche gemacht hast.

Hier werde ich dir erklären wie du gute Fotos machen kannst, die dich vor deinen Freunden wie ein Profi aussehen lassen. Erfahre alles über Deine Spiegel Reflex!

ISO, Verschlusszeit, Blende werden dir kein Fremdwort mehr sein.

Auch das richtige Equipment, das du am Anfang brauchst, werde ich dir erklären.

Fotografie Einsteiger: Mit welcher Kamera gute Fotos machen?

Im Grunde ist es nicht wichtig welche Marke du hast oder ob es eine Spiegel Reflex, Kompaktkamera oder Handy. Vielmehr solltest du darauf achten das du alles Manuell steuern kannst.

Auch nützt es dir wenig, wenn du dich beim Fotografieren unwohl fühlst weil die Kamera zu groß oder zu klein ist. Darum gehe zuerst in ein Fachgeschäft deines Vertrauens und teste einige Modele.

Egal ob Nikon, Canon oder Sony: gute Fotos machen sie alle! Solltest du eine Kamera gefunden haben die dich nicht mehr los lässt. Du sie dir am liebsten sofort kaufen möchtest, warte trotzdem noch mit dem Kauf.

Warum du nicht sofort zuschlagen solltest erkläre ich dir hier Fotografie lernen

Was bedeutet die Verschlusszeit

Sobald du dich von den Vollautomatik Programmen deiner Kamera verabschiedest, hast du den ersten Schritt getan um gute Fotos zu machen.

Wenn du deine Kamera auf Manuell stellst hast du die volle Kontrolle bei der Gestaltung deiner Bilder.

Dies kann am Anfang sehr verwirrend sein, wenn du soviel einstellen kannst, aber das Foto nur Heller oder Dunkler wird, egal was du machst.

Auch bei mir war es am Anfang so. Zwar wusste ich, was ich da in dem Moment eingestelle, jedoch nicht die Auswirkung auf das Foto und deren Zusammenspiel.

Darum erkläre ich dir hier, wofür du welche Einstellungen benutzt.

Die Verschlusszeit steuert wie lange das Licht auf Deinen Sensor kommt. Je länger diese ist, um so länge bleibt der Verschluss offen. Dadurch kann länger Licht auf deinen Sensor gelangen.

Wenn du zum Beispiel das Wasser eines Springbrunnen einfrieren möchtest, brauchst du eine sehr kurze Verschlusszeit von 1/2000s.

Solltest du aber das Wasser am Meer schön weich oder wie einen Nebelschleier haben möchtest, brauchst du eine länger Verschlusszeit ab ca. 1-2s.

Mehr erfährst du in meinen Artikel über Verschlusszeiten

Was macht der ISO

Wie die Verschlusszeit und Blende kommt auch der begriff ISO noch aus der Analogen Zeit.

Der Unterschied ist nur, das du mit deiner Digitalen Kamera nicht mehr den Film wechseln musst. Mit dem ISO steuerst du die Empfindlichkeit deines Sensors.

Um so höher du ihn einstellst, um so Empfindlicher wird dein Sensor und um so schneller ist dein Bild fertig.

Dies erlaubt dir zum Beispiel, das du deinen Springbrunnen einfrieren kannst. Da dir der höhere ISO erlaubt, eine schnellere Verschlusszeit zu wählen ohne das dein Bild zu dunkel wird.

Allerdings hat ein hoher ISO den Nachteil, das deine Bilder irgendwann anfangen zu Rauschen. Darum solltest du ihn erst dann erhöhen, wenn es nicht mehr anders geht.

Du solltest ihn aber auch nicht meiden wie der Teufel das Wasser. Denn bis zu einer bestimmten Grenze wirst du das Rauschen gar nicht bemerken.

Diese Grenze ist bei jeder Kamera anders. Außerdem ist ein verrauschtes Foto immer noch besser, als ein zu dunkles oder gar kein Bild.

Wie genau du mit dem ISO umgehst, erfährst du hier

iso

Was ist die Blende

Ein sehr wichtiges Element in der Gestaltung deiner Bilder ist die Blende.

Mit ihr kannst du wunderschöne Portraits mit unscharfem Hintergrund Fotografieren oder Landschaftsbilder, die von vorne bis hinten scharf sind, machen.

Hierbei kann es schon mal verwirrend sein, dass eine kleinere Zahl eine weiter geöffnete Blende bedeutet. Lass dich davon nicht abschrecken, mit etwas Übung denkst du nicht mehr daran.

Mit der Blende hast du ebenfalls die Möglichkeit die Lichtmenge zu steuern.

Eine weit geöffnete Blende lässt mehr Licht durch, wenn du den Auslöser drückst, als eine geschlossene Blende.

Dadurch kannst du Sterne fotografieren die nicht wie Sternschnuppen aussehen, außer du möchtest Startrails fotografieren.

Außerdem erlaubt es dir, das du den ISO erst später nachdrehen musst. Der Nachteil einer offenen Blende ist allerdings eine geringere Schärfentiefe

Diese wird kleiner und bedeutet das nur ein sehr kleiner Teil deines Bildes richtig Scharf ist.

Was bei einem Portrait sehr schön aussehen kann, wenn die Augen scharf sind und an der Nasenspitze schon die Unschärfe beginnt.

Umso unschöner ist es, wenn du eine Landschaft fotografieren möchtest und nur der Baum in der Mitte scharf abgebildet wird, aber alles andere in der Unschärfe verschwindet.

Hast du Lust mehr über die Blende zu erfahren, dann schau in meinen Artikel über die Blende vorbei.

Was ist der Sensor und welche gibt es

der sensor

Der Sensor lässt wie ein Analoge Film das Bild entstehen. Ohne ihn kannst du keine Fotos machen. Er ist wie unser Gehirn, das die Bilder unserer Augen verarbeitet.

Gerade als Einsteiger wird man vom freundlichem Verkäufer mit Megapixeln überschwemmt und jeder Hersteller versucht ein neues Megapixel Monster auf den Markt zu bringen.

Lass dich nicht davon in die Irre führen, mehr bedeutet nicht unbedingt besser.

Denn der Platz auf einem Sensor ist Bauart bedingt begrenzt, was dazu führt das bei einer hohen Pixelanzahl, jeder Pixel weniger platz hat und weniger Licht abbekommt.

Auch kann dadurch die Wahrscheinlichkeit steigen, das bei einem höherem ISO wert, das Bild früher anfängt zu Rauschen. Dies hängt natürlich auch von der Sensorgröße ab.

Während bei einem Vollformat-Sensor das Rauschverhalten geringer ist, trotz höherer Megapixel, tritt bei ASP-C Sensoren das Rauschen früher auf.

Allerdings bedeutet dies nicht, das eine ASP-C Kamera schlechter ist.

Bauart bedingt sind diese meist günstiger und bieten eine höhere Objektiv Auswahl. Auch Profis greifen gerne mal zu einer ASP-C Kamera.

Gerade am Anfang solltest du dir aber nicht den Kopf darüber zerbrechen. 18 Megapixel Reichen völlig aus, damit du das Foto noch etwas zuschneiden kannst und trotzdem ein DIN-A3 Druck zu machen.

Ist JPG das beste Format?

Um wirklich gute Fotos machen zu können, solltest du dich schon früh damit beschäftigen welches Bildformat du brauchst.

Das am meist benutzte Format ist JPG. Es hat eine hohe Qualität, ist Platzsparend und wird heutzutage auf jeder Internet-Seite und von jedem Gerät erkannt und benutzt.

Der Nachteil ist nur, das je nachdem wie stark die Komprimierung ist, die nachträgliche Bildbearbeitung schwer ist oder sie dich sehr einschränken kann.

Das liegt daran, das bestimmte Pixel die eine ähnliche Helligkeit haben, zusammengefügt werden, zu einen oft ungleichmässigen Klotz.

Dabei bedient man sich der schwächen des Menschlichen Auges, das so kleine Unterschiede gar nicht wahr nimmt, sondern als ein Helligkeitston sieht.

Erst wenn du deine Bilder bearbeiten möchtest und an den Reglern spielst, enstehen die sogenannten JPG-Artefakte.

Diese unschönen Brocken lassen sich leider nicht wirklich entfernen. Bei einem JPG solltest du nur minimale Veränderungen bei der Bearbeitung machen, da den größten teil deine Kamera bereits bearbeitet hat.

Hier kannst du natürlich deiner Kamera vorgeben, wie du dein Bild haben möchtest.

Dazu stellst du deinen Bildstil um oder erstellst einen neuen, in dem du entscheidet wieviel Sättigung, Kontrast und Schärfe du haben willst.

Erst beim sogenannten RAW ( deutsch- Roh) Format kannst du dich richtig austoben.

Egal ob du das Bild Wärmer oder Kälter machen möchtest, nur die Schatten etwas aufhellen willst oder richtig kreativ sein willst. Bei diesem Format hast du die Möglichkeit gute Fotos zu machen, so wie du sie dir vorgestellt hast.

Objektiv: welche brauche ich als Anfänger

objektive

Ein Objektiv ist mit das wichtigste, dass du brauchst um gute Fotos machen zu können.

Es nützt dir nichts die teuerste Kamera zu haben, dann aber nur die günstigen Objektive zu nutzen. Vorallem da eine Kamera irgendwann einmal den Geist aufgibt oder einfach veraltet ist.

Ein Objektiv kannst du bei guter Pflege Jahrzehnte benutzen und im Vergleich zu einer Kamera ist der Wertverlust nicht so hoch.

Statt dir also ein Arsenal von günstigen Objektiven zu zulegen, solltest du lieber 2-3 Teuere aber dafür Qualitativ hochwertige holen.

Gerade am Anfang ist die Freude schnell dahin, wenn das neue Objektiv nicht die Bilder macht die du dir erhofft hast.

Wenn Kontrast und Farben nicht kräftig sind und auch die Schärfe nicht so richtig deiner Vorstellung entspricht, landen diese Objektive schnell in die Vitrine und verstauben dort.

Das bedeutet nicht, das du dir jetzt ein 2000€ Objektiv holen musst und dir beim Sparen der Spass vergeht am Fotografieren.

Vielmehr solltest du wissen was dich erwartet und nicht zu sehr enttäuscht sein wenn du deine Bilder machst.

Es ist in Ordnung, wenn du dir ein paar Objektive holst, die günstig sind.

So kannst du dich orientieren und merkst schnell, welche deine Lieblings Brennweiten sind.

Sobald du merkst welche Brennweiten dir gefällt, kannst du dir die Objektive im höherwertigen Bereich anschauen.

Achte dabei auch auf deinen Geldbeutel, sich zu verschulden bringt niemanden außer der Bank etwas.

Wenn du ein paar Monate Sparst ist die Freude um so größer. Du hast natürlich auch die Möglichkeit das Objekt deiner Begierde auszuprobieren.

Mittlerweile kannst du dir Objektive ausleihen , so kannst du dir auch sicher sein das es dass richtige ist. Einfach über das Wochenende Ausleihen und Bilder machen.

Die Möglichkeit ein gebrauchte Objektiv zu Kaufen gibt es natürlich auch, dabei solltest du aber darauf achten, das du dir es vorher angucken und zu Testen kannst.

Weitwinkel: das Objektiv für Innenräume und Landschaften

Unter einem Weitwinkel Objektiv versteht man wie der Name schon sagt, ein Objektiv das einen weiten Bildausschnitt aufnimmt.

Wer also gute Fotos machen will, von einer Landschaft oder möglichst viel in einem Raum auf einem Bild haben möchte, benutzt so ein Objektiv.

Dabei solltest du wissen welchen Sensor du hast, da durch den Crop-Faktor bei ASP-C  die Brennweiten anders zu Rechnen sind.

Während bei einer Vollformat Kamera ein 35mm Objektiv noch als Weitwinkel zählt. So ist bei einer ASP-C Kamer mit dem Crop-Faktor 1,6 (Canon)

 

35mm x 1,6 = 56mm

 

eine Normale Brennweite.

Ein sogenanntes Fish-Eye Objektiv ist schon ein Superweitwinkel. Dies ermöglicht es dir ein 360° Panorama mit nur 4 Bildern zu machen.

Ungeeignet sind Weitwinkel allerdings vor allem bei der Portrait Fotografie. Da diese zu Verzerrungen neigen und niemand gerne auf einem Foto wie Quasimodo ansehen will.

Ganz so schlimm ist es zwar nicht aber die Verzerrungen sind gerade dabei sichtbar. Außerdem möchte niemand die Linse 20cm vor der Nase haben.

Dadurch fühlen sich das Model sehr unwohl.

Normalwinkel-Objektiv für schöne Portraits

Ein Normalwinkel oder auch eine Standartbrennweite ist meistens zwischen 50mm-80mm auf einer Vollformat Kamera.

Normal bedeutet hierbei nicht langweilig, ganz im Gegenteil. Eine 50mm Brennweite entspricht in etwa dem Blickwinkel des Menschlichem Auges.

Mit diesem Objektiv kannst du gute Fotos machen bei dem sich der Betrachter wohlfühlt, da ihm der Blickwinkel vertraut vorkommt.

Bei einer 80mm Brennweite befindest du dich zwar schon im leichten Telebereich, allerdings eignet sich dies immer noch sehr gut um Portrait Bilder zu machen.

Zwar solltest du ca. 6-7m Abstand haben wenn du jemanden komplett von Kopf bis Fuss auf deinem Foto haben möchtest.

Dies gibt jedoch der Person auch genügend Freiraum, um sich frei zu bewegen, wodurch sich das Model auch wohler fühlt.

Desweiteren kommen die Eigenschaften eines Teleobjektivs zum Vorschein, die das Bild stauchen.

Mit einer offenen Blende zusammen, kannst du so auch einen hässlichen Hintergrund so verwaschen aussehen lassen, das er wieder schön wirkt und die Person die du fotografierst mehr hervorgehoben wird.

Teleobjektiv: das Objektiv für Sport und Tier Fotografie

teleobjektiv

Teleobjektive sind nicht nur dafür gedacht die Scharfe Nachbarin unter der Dusche zu Fotografieren. Die Möglichkeiten sind, wie bei den anderen Objektiv Arten auch, sehr vielseitig.

Das fängt an bei der Tierfotografie, bei der du ein wildes Reh am Waldrand Fotografieren möchtest, ohne das es dich bemerkt, bis hin zu den Macroaufnahmen oder der Sportfotografie.

Im Gegensatz zu einem Weitwinkel, bei dem das Foto gestreckt wird und so alles weiter auseinander gezogen aussieht, wird beim Teleobjektiv alles zusammengestaucht.

Das kann sich negativ auf dein Foto auswirken, da die Größenverhältnisse nicht mehr stimmen. Dadurch kann eine Person, die du vor dem Eiffelturm fotografierst, extrem groß wirken, im Verhältnis zum Gebäude.

Du kannst dir diesen Effekt aber auch zu Nutze machen.

Wenn du jemanden Fotografieren möchtest und es aussehen lassen willst, als sei der Kilometer weit entfernte Berg direkt hinter dieser Person, dann kannst du dies mit einem Teleobjektiv erreichen.

Ebenfalls kannst du gute Fotos von einen Sonnenuntergang machen, bei dem du einen riesen Feuerball hast der im Meer versinkt.

Auch der Mond lässt sich so noch viel größer abbilden, als es mit den anderen Objektiven möglich wäre.

Ein großer Nachteil ist allerdings auch, das Teleobjektive viel Licht brauchen. Da sie, wie bei einer Taschenlampe, nur einen kleinen Bereich Aufnehmen.

Auch das hohe Gewicht kann schnell zum Problem werden, da schnell ein paar Kilo zusammen kommen durch die vielen und großen Linsen im Innern.

Wenn du mehr über Objektive und ihre Eigenschaften wissen möchtest, lies meinen Artikel über Objektive.

Equipment: was du am Anfang brauchst!

equitment

Nach den Objektiven, der Bereich, bei dem Fotografen viel Geld investieren.

Um gute Fotos machen zu können, brauchst du nicht unbedingt alles was es auf dem Markt gibt, jedoch fängt es schon beim Kamera kauf an, das du eine Speicherkarte brauchst.

Auch eine gute Tasche sollte für deine Kamera vorhanden sein. Schließlich möchtest du sie ja nicht ungeschützt transportieren.

Gerade am Anfang wirst du überflutet mit Zubehör, da verliert man schnell den Überblick.

Die wichtigsten Zubehöre habe ich dir zusammengefasst und worauf du achten sollten, um gute Fotos machen zu können.

Welche Speicherkarte brauchst du für deine Kamera

In den meisten Starter-Kits sind schon Objektiv, Akku, Ladestation und Trageriemen dabei.

Was jedoch immer fehlt ist eine Speicherkarte. Noch vor ein paar Jahren hast du ein kleines Vermögen für wenige GB bezahlt im Vergleich zu heute.

Trotzdem solltest du auch hier nicht am falschem Ende sparen. Bekannte Namen wie HAMA und SanDisk sind zuverlässige Speicherkarten Hersteller.

Preislich gesehen sind diese auch nicht viel teurer als die anderen.

Aber stell dir vor du gehst eine Woche in den Urlaub und kommst dann nach Hause, nur um festzustellen das deine Speicherkarte den Geist aufgibt und alle Bilder Weg sind.

Natürlich kann sowas bei jedem Hersteller passieren, allerdings ist die Ausfallwahrscheinlichkeit hier geringer.

Aus diesem Grund empfehle ich dir auch nicht direkt eine Rießen 128GB Karte zu holen.

Lieber 2-3, 32GB Speicherkarten. Für den Fall das du mal eine verlieren solltest, hast du noch Reserven.

Die Biester gehen schnell mal auf dem weg von Kamera zum PC verloren.

Ein ebenfalls sehr wichtiger Aspekt auf den du achten solltest, ist die Schreibgeschwindigkeit.

Der Spass ist schnell dahin wenn deine Kamera 5 Bilder in der Sekunde schafft, aber die Karte gerade mal ein Bild in der Sekunde schafft.

Vorallem wenn du anfängst im RAW Format zu Fotografieren, kommen ohne Probleme 20MB pro Bild zusammen. Irgendwann ist jeder Kamera Puffer voll und bremst dich aus, bis der Puffer wieder frei ist.

80MB/s oder mehr steht auf vielen Speicherkarten mittlerweile drauf, dies sind aber angaben, die nur unter Perfekten Bedingungen erreicht werden.

Es gibt fast niemanden, der Fotos im Labor macht, wo die perfekte Temperatur und Luftfeuchtigkeit herrscht.

Woran du dich halten kannst, ist ein kleines Symbol auf der Karte. Ein C mit einer zahl darin. Die Zahl gibt an Welche Klasse die Karte hat, bei einer 10 hast du mindestens 10MB/s, welche das höchste ist.

Der richtige Ersatz-Akku für deine Spiegelreflexkamera

Du fragst dich bestimmt warum soll ich mir einen Akku dazu holen, ich habe doch schon einen, der bei der Kamera dabei war?

Ganz recht, einen Zweit oder dritt Akku brauchst du nicht sofort am Anfang. Aber sobald du mehr Bilder machst, wirst du schnell merken das dir einer nicht ausreicht.

Die modernen Akkus vertragen zwar das man sie bei der hälfte schon mal auflädt, aber auf Dauer beeinträchtigt es die Lebensdauer deines Akkus.

Mit einem halb geladenen Akku wird es ein Glücksspiel ein paar gute Fotos machen zu können.

Stell dir vor du musst genau dann aufhören weil dein Akku leer ist, wenn der Sonnenuntergang am Meer seine schönsten Farben in den Himmel Zaubert.

Hier kann ich dir leider keinen genauen Akku empfehlen. Jeder Hersteller hat andere Akkus und bei fast jedem Modell gibt es auch noch Unterschiede.

Das genaue Akkumodell lässt sich jedoch schnell herausfinden im Internet.

Solltest du mit dem Gedanken spielen dir einen günstigen Ersatzakku zu zulegen, informiere dich vorher welcher der besten für deine Kamera ist.

Den es gibt gute und Günstige Akkus, aber es gibt auch viele schlechte.

Schon des öfteren habe ich gehört, das es Akkus gibt die neu und voll geladen, nach nur wenigen Bildern leer waren. Dies sind natürlich Schwarze Schafe und es ist schwer die richtigen herauszufinden.

Ein Original Akku ist dagegen meistens zuverlässiger. Jedoch der hohe Preis, von locker 50-80€ oder mehr, schreckt viele ab.

Man bezahlt nun mal auch den Namen mit. Dafür bekommst du aber auch einen Akku mit der entsprechenden Qualität. Es ist jedem selber überlassen sich einen No Name- oder Original-Akku zu holen.

Meine Akkus sind Original, da ich keine Böse Überraschung möchte, wenn ich eine längere Fototour mache.

Denk an die Filter!

filter

Beim Fotografieren sollte man immer versuchen, das dass Bild schon fast fertig aus der Kamera kommt. Das feintuning erledigst du dann am PC.

Um gute Fotos machen zu können helfen dir eine Vielzahl an Filter. Mit der Digital Fotografie sind viele Filter verschwunden, da sie einfach nicht mehr benötigt werden.

Ein Filter hält sich aber immer noch hartnäckig in den Regalen, und das obwohl er ebensowenig gebraucht wird. Der UV-Filter.

Wie der Name schon sagt, Filtert dieser das schädliche UV-Licht heraus. Früher ein sehr wichtiger Filter, damit der Film keine unerwünschten flecken bekommt, die durch das UV-Licht entstehen.

Die heutigen Objektive haben aber eine Beschichtung auf den Linsen, die bereits das UV-Licht blocken. Aus diesem Grund werden UV-Filter gerne als Objektschutz Verkauft.

Der freundliche Verkäufer wird versuchen dir diesen, genauso wie eine Versicherung, zu der Kamera dazu zu verkaufen.

Die Argumente sind meist schwach wie beispielsweise als Schutz gegen Steinschlag bei einer Rally.

Wenn aber diese Gefahr besteht, würde ich mir mehr sorgen um meine Gesundheit machen. Ein Stein im Auge ist schliesslich schlimmer, als ein Stein der gegen dein Objektiv fliegt.

Wenn du dein Objektiv schützen möchtest, dann solltest du dir eine passende Streulichtblende holen. Oft ist sie dabei, aber nicht immer.

Sie schützt dein Objektiv vor stössen gegen die Linse, ausserdem hat sie den schönen Nebeneffekt, das die Bilder Kontrastreicher werden. Da kein seitlich einfallendes Licht mit in die Linse kommt.

Mit dem Wissen kannst du den Verkäufer aus dem Konzept bringen und er wird nicht so schnell versuchen dir unnötiges Schnickschnack abzudrehen.

Wozu brauchst du einen Polfilter

Ein Polfilter oder auch Polarisations Filter, ist der einzige den man nicht am PC nachmachen kann.

Mit ihm kannst du Spiegelungen aus allem nicht Metallischen Objekten entfernen oder leicht verstärken.

Farben sehen Kräftiger und gesättigter aus wenn du einen Polfilter verwendest.

So wirken Blätter Saftig Grün oder der Himmel schön Blau.

Dabei kannst du dir die Eigenschaften des Lichtes zunutze machen. Den wenn es reflektiert wird, verändert es seine Wellenlänge.

So kannst du zum Beispiel ein Boot schweben lassen indem du die Wasseroberfläche förmlich verschwinden lässt oder in ein Schaufenster fotografieren ohne die unschöne Spiegelung des Fensters.

Bedenke jedoch das er kein Wunderfilter ist, der Umgang erfordert einiges an Übung. Du musst nämlich im richtigen Winkel zur Lichtquelle fotografieren und musst den Filter selbst erst richtig einstellen.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, sei also nicht enttäuscht wenn sich der gewünschte Effekt am Anfang kaum einstellt.

polfilter

Was macht ein ND-Filter

ND-Filter oder Graufilter werden immer dann gebraucht, wenn es zu hell ist um ein bestimmtes Bild zu machen.

Wenn du zum Beispiel einen Wasserfall Fotografieren möchtest, bei dem das Wasser weich und Nebelhaft sein soll, aber die Sonne mit voller Kraft scheint, bleibt dir nicht viel übrig als einen ND-Filter zu benutzen.

Selbst wenn du die Blende bis zum Maximum schliesst, kommst du mit der Belichtungszeit nicht in den Bereich, der für dieses Foto benötigt wird.

Mit einem ND-Filter blockierst du eine bestimmte menge an Licht. Dadurch kannst du nun eine höhere Belichtungszeit einstellen.

So bekommst du deinen sanft fliessenden Wasserfall und das am hellichten Tag.

Hier zählt wie immer, du bekommst was du bezahlst. Bei billig ND-filtern hast du oft einen starken Farbstich der alles andere als schön aussieht.

Weiter aufwärts werden diese Farbstiche fast komplett neutral, dann kostet so ein Filter aber auch gerne mal ein paar Hundert Euro.

In der Mittelklasse bekommst du schon sehr gute Filter bei denen der leichte Farbstich einfach am PC entfernt werden kann.

Es kann natürlich sein das dir dieser Farbstich gefällt und ihn im Bild lassen möchtest.

Da darf jeder entscheiden was ihm gefällt.

Was versteht man unter Verlaufs-Filter

Gerade in der Landschaftsfotografie ist ein Verlaufs-Filter weit verbreitet.

Es gibt ihn in vielen Varianten und Farben und für die verschiedensten Situationen.

Von den Farbigen Verlaufs-Filtern würde ich dir abraten, da du dieselbe Wirkung auch am PC erstellen kannst.

Interessant sind jedoch die Grauverlaufs-Filter.

Ein Fotograf ist meistens ein PC fauler Mensch, der lieber immer neue Fotos machen will und nicht stundenlang bearbeitet.

Deshalb versucht er immer möglichst alles auf ein Bild zu bekommen und nicht mehrere Bilder zusammenzufügen.

Grauverlaufs-Filter sind ähnlich wie ein ND-Filter, nur das hierbei nicht der komplette Filter Grau ist meist nur der obere Bereich, der je nachdem einen Weichen Übergang oder ein Harter Übergang hat.

Der untere Bereich ist dann völlig durchsichtig und blockt kein Licht mehr.

Das erlaubt dir dann einfach ausgedrückt, den Himmel abzudunkeln damit auch die Wiese oder das Meer im Vordergrund richtig belichtet wird.

Um gute Fotos zu machen, vergiss nicht ein Stativ

stativ

Nicht immer wirst du es brauchen, aber es gibt häufig Situationen, in denen du ohne nicht auskommst.

Bei Langzeitbelichtungen kannst du keine guten Fotos aus der Hand machen. Da es unmöglich ist die Kamera so lange ruhig zu halten.

Du wirst es vielleicht kaum merken, wenn du versuchst deine Kamera 1s ruhig zuhalten, aber das Foto zeigt dir dann etwas anderes.

Natürlich kannst du versuchen dich irgendwo anzulehnen, das funktioniert jedoch nur in massen.

Alternativ wäre es besser die Kamera auf eine Mauer oder Bohnensack zu legen und dann Zeitverzögert auszulösen.

Mit einem Stativ hast du jedoch mehr Möglichkeiten, gerade in der Bildgestaltung.

So kannst du dir in Ruhe die richtige stelle aussuchen die dir gefällt und dann zusehen wie die Sonne dir den schönsten Himmel Zaubert während sie untergeht.

Beachte bitte das du ein passendes Stativ kaufst.

Es gleicht einem Finanziellen-Selbstmord, wenn du deine 3000€ Kamera mit einem 2000€ Objektiv auf ein 20€ Handystativ setzt und dann an einer Meeresklippe Fotografierst.

Solltest du nur mit einem Handy Fotografieren wäre es nicht ganz so schlimm, trotzdem sollte ein stabiles Stativ her.

Du solltest dabei schon ungefähr wissen was du Fotografieren möchtest.

In der Landschaftsfotografie ist ein Dreibein, bei dem du jedes Bein anders anwinkeln kannst, um den perfekten halt im Gelände zu haben ideal. Im Studio wäre dies natürlich nicht so wichtig ist.

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist das Gewicht, je schwerer umso stabiler. Wenn du also kräftig gebaut bist und dir 3-5Kg nicht viel ausmachen, sollte dies kein Thema für dich sein.

Aber spätestens wenn das Objekt deiner Begierde nur durch einen längeren Fußmarsch von einer Stunde oder mehr zu erreichen ist, wirst du dich über jedes Gramm weniger das du schleppen musst, freuen.

Schliesslich hast du deine Kamera und alles was du brauchst dabei, ebenfalls Verpflegung musst du mit dir nehmen.

An einen heissen Sommertag solltest du viel Wasser dabei haben und auf einer Wanderung genug zu essen. Da kann ein schweres Stativ schnell zur Last werden.

Du siehst also es ist manchmal gar nicht so einfach, hier empfehle ich dir mal verschiedene Modelle in die Hand zu nehmen.

Nur so weisst du in etwa welches Gewicht dir mehr zusagt und auch deine eigenen Erfahrungen solltest du dir zu Nutze machen.

Kamera Reinigung: wie deine DSLR-Kamera sauber halten

kamera reinigung

Wie bei vielen Geräten ist die Pflege und Reinigung deiner Kamera extrem wichtig. Nur so kannst du sicher sein das sie lange und fehlerfrei funktioniert.

Staub und Feuchtigkeit sind die größten Feinde in der Fotografie. Nicht umsonst sind teure Kameras und Objektive Spritzwasser und Staubdicht versiegelt.

Im Sand vergraben oder ins Wasser schmeissen solltest du diese trotzdem nicht, allerdings sind ein paar Regentropfen bei diesen Modellen kein Problem.

Bitte halte aber trotzdem nicht deine teure Kamera voll in den Regen.

Die grenze wieviel Wasser sie aushält ist nicht wirklich festgelegt, lieber einen Regenschutz für deine Kamera überstülpen wenn es anfängt zu gießen wie aus Eimern.

Bei günstigeren Modellen reicht schon ein Tropfen an der falschen Stelle und sie ist hin. Das wäre natürlich der wohl schlimmste Fall.

Normalerweise machen ein paar Tröpfchen auch diesen Kameras nicht viel aus.

Allerdings handelst du auf eigene Gefahr bei Regen ohne Kamera Schutz zu Fotografieren und ich kann es dir nur abraten, denn es reich ein gemeiner Tropfen um deine Kamera zu ruinieren.

Neben der Feuchtigkeit ist der Staub ein langsamer Kamera Killer.

Wenn du deine Kamera immer ungeschützt liegen lässt, wird sie nicht sehr lange halten.

Schon kleinste Staubkörner können zum Verhängnis werden, wenn du dein Objektiv wechselst ohne zuvor alles zu reinigen.

Dadurch kommt der Staub von aussen in die Kamera und legt sich auf deinen Sensor.

Diesen Staub siehst du dann auf deinen Bildern, sogenannte Sensorflecken.

Zwar kannst du nicht verhindern das Staub in deine Kamera eindringt, aber zumindest kannst du alles daran tun um so wenig wie möglich rein zu lassen.

Auch auf der Frontlinse deines Objektivs sammelt sich schnell Staub an. Am besten eignet sich ein kleiner Blasebalg, mit ihm kannst du die ersten groben Verschmutzungen entfernen.

Dies sollte auch bei einem Objektivwechsel gemacht werden.

Nachdem du nun den groben Dreck entfernt hast kannst du nun vorsichtig mit einem Microfasertuch die Linse reinigen.

Solltest du die ersten Sensorflecken haben und möchtest deinen Sensor reinigen, begebe dich am besten ins Fachgeschäft und lass es die Profis machen.

Den wenn du nicht hundertprozentig weisst was du machst, hast du den Sensor in nur wenigen Sekunden zerstört.

Zwar gibt es im Internet Sensorreinigungs-Sets, aber ohne das nötige wissen solltest du dir einen Gefallen tun, und sowas dann doch lieber machen lassen.

Aus diesen Grund werde ich dir keine andere Empfehlung geben, da hier das höchste Beschädigungsrisiko besteht.

Solltest du dich dennoch dazu entschließen, dann übernimmt weder der Hersteller der Reinigungssets, noch der freundliche Herr der eine Anleitung gemacht hat, die Verantwortung.

Darauf wirst du selbstverständlich auch hingewiesen.

Schlusswort

Hoffentlich konnte ich dir mit diesen Beitrag hilfreich sein.

Falls du mehr wissen möchtest oder dich ein bestimmtes Thema besonders interessiert, habe ich ausführlichere Artikel zu diesen Bereichen.

Ich wünsche dir noch viel Spass beim Fotografieren!

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