streetfotografie

Streetfotografie: Was musst du beachten!

Die Streetfotografie lebt vom Getümmel einer Großstadt. Doch es gibt einige Dinge zu beachten, bevor du rausgehst und anfängst zu Fotografieren.

Den dabei bewegst du dich in einer Grauzone der Fotografie!

Was bedeutet eigentlich Streefotografie?

Was ist eigentlich Streetfotografie? Nun es gibt viele Definitionen der Streetfotografie und jeder betrachtet sie ein wenig anders. Doch haben sie alle etwas gemeinsam, Situationen aus dem Menschlichen Leben.

Ob nun ein Bahnhof, ein Markt oder ein Cafe, was zählt ist den Moment einzufangen.

bahnhof

Fotografie ist eine visuelle Kunst. Du kannst Formen, Farben und Muster fotografieren, beobachte also wie das Licht wirkt und beobachte die Menschen.

Welche Leute sind unterwegs? Wie ist die Stimmung? Sind alle in eile oder eher entspannt?

Beobachte auch die Emotionen der Menschen um eine Starke Wirkung zu bekommen. Doch das wirklich wichtige sind deine Emotionen die du beim betrachten der Szene empfindest.

Diese mit ein deinem Foto einfließen zu lassen, macht das Bild noch viel stärker.

Das geht natürlich am besten wenn du deine Kamera kennst und dich voll auf das Fotografieren selbst konzentrieren kannst.

Lass dir gerade am Anfang Zeit, sei geduldig und aufmerksam.

Die Frage „wie soll ich das Fotografieren?“ ist eigentlich gar nicht so wichtig. Die Bilder kommen regelrecht alleine zu dir wenn du geduldig bist.

Es gibt aber trotzdem einige Punkte die du beachten solltest!

Was musst du unbedingt beachten?

es gibt wie immer unglaublich viele Regeln, die sich Leute ausgedacht haben. Diese Regeln zwar nicht aus Spass gemacht worden, doch in meinen Augen eher hinderlich.

In der Fotografie gibt es immer wieder Grundregeln, diese solltest du kennen. Den nur wenn du sie kennst kannst du sie bewusst brechen.

Diese 4 Regeln solltest du sofort vergessen um deine Kreativität nicht einzuschränken!

  • Menschen nicht von hinten fotografieren, weil es langweilig aussieht
  • Streetfotografie muss Schwarz Weiss sein!
  • Deine Bilder niemals „Croppen“, weil du so nur zeigst, das du dass Bild nicht richtig komponiert hast
  • Fotografiere niemals aus der Hüfte! Da du so keine Komposition erstellen kannst

In Wirklichkeit werden Fotos, die Menschen von hinten Zeigen, regelmäßig bei Streetfotografie Wettbewerbe mit Preisen ausgezeichnet.

Bilder in der Streetfotografie sind schon lange nicht mehr nur Schwarz Weiß. Tatsächlich arbeiten die meisten in Farbe.

frau auf der strasse

Henri Cartier-Bresson war ein Gegenger des Beschneidens. Gleichzeitig hat er sein legendäres „Pfützen-Sprung“ Bild deutlich beschnitten. Und nur durch den Beschnitt ist das Bild zu einer der ikonischen Streetfotografien des 20. Jahrhunderts geworden.

Leider gibt es eine Regel du die unbedingt beachten musst.

Wenn du nämlich eine Person auf der Strasse fotografierst, auf der sie klar erkenntlich ist, musst du diese Person um Erlaubnis fragen, solltest du vorhaben das Bild zu Veröffentlichen!

Dies ist so gesetzlich vorgeschrieben in Deutschland. Eine Verletzung des Persönlichkeitsrecht kann mit bis zu 10 Jahren Gefängnis bestraft werden.

Wenn du also eine Person von vorne Fotografieren möchtest, frage sie am besten höflich und erkunden dich bei ihr, ob sie dir eine schriftliche Erlaubniss geben kann.

Andernfalls musst du die Person so auf deinem Bild einfangen das man sie nicht klar erkennt.

Aber es gibt ja noch soviel mehr das man in der Streetfotografie machen kann, als nur Menschen zu Fotografieren.

Gebäude, Tiere und Gegenstände gehören genauso zur Streetfotografie und haben ebenfalls ihren Reiz.

Du musst auch nicht zwingend in den Strassen unterwegs sein. Bahnhöfe und Museen sind auch gute Anlaufstellen für schöne Bilder.

Bildgestaltung in der Streetfotografie!

Etwas ist immer, das nicht stimmt. Zuviel oder zuwenig Leute, das Licht passt nicht und eigentlich ist deine Kamera auch Mist.

Ein großer Fehler ist es, deine Bilder schon unterwegs in gut und schlecht zu beurteilen.

Wenn du kreativ sein möchtest und gute Streetfotografie ist kreativ, dann brauchst du einen offenen Geist.

strasse bei nacht

Achte auf eine korrekte Belichtung und lass dich auf deine Umgebung ein.

Eine gute Komposition macht jedes Bild aus, dies kannst du durch üben erlernen. Selbst wenn es in der Streetfotografie eher spontan zugeht, wirst du schnell ein Auge dafür entwickeln wie du deine Fotos richtig komponierst.

Beschäftige dich auch mit Fragen wie: Was möchtest du mit dem Bild ausdrücken? Was interessiert dich? Welches Motiv zieht dich an?

Ein Hund der an einem Hotdog stand sitzt und wartet das er eine Wurst bekommt wirkt stärker, als eine Katze die an einem Baum sitzt und Vögel beobachtet.

Oder eine Person die in einen Fotoautomaten sitzt und du nur die Beine siehst kann eine Starke Wirkung auf den Betrachter haben.

Denk auch daran das kein Element im Bild darf von dir arrangiert oder in Szene gesetzt sein.

Das gilt auch für die spätere Nachbearbeitung. Diese sollte sich in Grenzen halten und nicht künstlich wirken, wie bei einem HDR.

Du brauchst auch nicht zwingend eine professionelle Kamera. Ganz im Gegenteil, mit einer kleinen Kamera fällst du weniger auf und wirst eher für einen Touristen gehalten.

Eine Sony a6000 ist ein guter Kompromiss aus Größe und Bildqualität.

Schlusswort

Ein gutes Streetfoto ist das Zusammenspiel aus Fotografischem können, Glück und Beharrungsvermögen. Das braucht Zeit.

Der wichtigste Street Fotografie Tipp ist also:

Üben, Üben, Üben!

Wie sieht es bei dir aus, hast du schon deine ersten Erfahrungen sammeln können?

Lass mir doch ein Kommentar dar, über deine ersten versuche.

Gut Licht!

Benjamin

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