Wetter Fotografie

Nutze das Wetter für deine Fotografie

In unterschwiedlichem Wetter zu Fotografie ermöglicht es mir immer wieder aufs neue spektakulären Landschaften mit meiner Kamera zu entdecke.

Es sind dabei aber nicht nur die Gewässer und Berge die mich so faszinieren, vor allem die unterschiedlichen Wettersituationen die ein und demselben Motiv so unterschiedliche Charakter verleihen können.

Es gleicht einer Meditation den Wellen oder das plätschern eines Baches zu lauschen, während du diese als Gestaltungselement in deinem Bild nutzt.

Gerade bei wechselndem Wetter zu Fotografieren entstehen oft die schönsten Fotos.

Location

In meiner Umgebung kenne ich inzwieschen fast alle Gewässer.

Was aber nicht bedeutet das sie keine Überraschungen mehr für mich bereithalten wenn ich zu verschiedenen Jahreszeiten dorthin gehe.

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Am Interessantesten sind natürlich die Locations an denen ich vorher noch nicht war.

Um dort ein Motiv zu finden gibt es meistens zwei wege.

Ich erkunde das Gebiet in Google Earth und überlege mir wie das Licht dort zu bestimmten Zeiten sein wird.

Meistens lade ich mir auch eine Offline Karte herunter bevor ich mich auf den weg mache.

Die zweite möglichkeit ist, das ich etwas interessantes unterwegs finde das mich nicht mehr loslässt.

Es ist schön öfter passiert, dass dieses Spontan gefundene Motiv dazu geführt hat, mein geplantes Ziel zu verwerfen.

Diese geplante Flexibilität führt oft dazu Motive zu finden die ich sonst nicht beachtet hätte.

Aus diesem Grund habe ich immer ein Hauptziel und einen Alternativen Blick.

Vorbereitung

Am Abend bevor es losgeht, beginne ich schon meine Vorbereitungen.

Dabei nutze ich eine kleine Checkliste in der ich alles stehen habe.

Denn gerade wenn es schon Routine ist, den Kamera Rucksack zu packen, vergisst man schnell etwas.

Objektive reinigen, Speicherkarten auf patz kontrollieren und Akkus auf ihren Ladezustand prüfen und eventuell über Nacht laden.

Bevor ich mich schlafen lege, kontrolliere ich noch den Wetterbericht und checke Webcams die sich in der Nähe befinden um die Wetterlage besser einzuschätzen.

Der Tag beginnt dann sehr früh am Morgen, den das Morgenlicht ist das schönste, da die Luft über Nacht gereinigt ist.

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Bevor es losgeht überprüfe ich nochmal den Wetterbericht und die Webcams.

Auch meine Ausrüstung kontrolliere ich ein Zweites mal, gerade wenn Akkus über Nacht laden.

Es ist mir schon einige male passiert dass ich meine Akkus in der Ladestation vergessen habe und nur mit einem auskommen musste.

Danach trinke ich noch in Ruhe einen Kaffee und dann kann es schon losgehen

Die richtige Ausrüstung

Neben der Kamera, Akkus und der Speicherkarten sind ein Paar Gummistiefel und ein Stativ sehr wichtig.

Gerade morgens zur Blauen Stunde sind die Belichtungszeiten so lang, das ich keine Fotos aus der Hand machen kann, was ein Stativ zwingend notwendig macht.

Was ebenfalls nicht fehlen darf ist ein Fernauslöser, um Verwackler beim Auslösen zu vermeiden.

Dabei bevorzuge ich Kabelauslöser, da sie im gegensatz zu den Funkfernauslösern, nicht auf Batterien angewiesen sind und sollte das Kabel mal den Geist aufgeben, bekomme ich sehr günstig Ersatz.

Grauverlaufsfilter dürfen natürlich auch nicht fehlen, denn der Himmel kann schnell Heller werden als der Vordergrund und dadurch den Dynamikumfang der Kamera übersteigen.

Dabei nutze ich Persönlich am liebsten Verlaufsfilter von Nisi, die sind zwar nicht sehr Günstig, dafür aber extrem gut verarbeitet.

Ein Polfilter befindet sich zwar auch in meinem Rucksack, nutze ihn aber eher selten, da ich viel mit Weitwinkel-Objektiven fotografiere.

Dabei passiert nähmlich folgendes, die Bildmitte bekommt den gewünschten Effekt des Polfilters, zum Bildrand hin lässt dieser aber nach, so das du den Himmel in der Bildmitte Tiefblau hast und am Rand wird er heller.

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Wetterfeste Kleidung darf natürlich auch nicht fehlen, wenn es wie aus Eimern Regnet.

Aber auch bei Niedrigen Temperaturen solltest du deine Kleidung anpassen.

On Location Wetter Fotografieren

Persönlich bevorzuge ich tief liegenden Nebel, dieser verleiht einem See etwas Mysteriöses und mit dem warmen Licht der aufgehenden Sonne etwas Verträumtes.

Aber auch in einem Wald kann Nebel eine besondere Stimmung schaffen un in einigen fällen sogar schon fast Gespenstisch sein.

Da nicht immer Nebel sein kann ( auch wenn ich es mir wünschen würde) freue ich mich über jede Wolke am Himmel, umso mehr, umso besser.

Vorallem eine Schlechtwetterfront mit viel Struktur in den Wolken geben den Bildern ein Gleichgewicht zwischen der Landschaft und dem Himmel.

Wenn ich also nicht gerade eine neue Location erkunde, ist die Motivfindung eher zweitrangig.

Am liebsten besuche ich die mir bekannten Orte wieder auf um sie aus den Verschiedensten Perspektiven, Verschiedenem Licht, Wetter oder auch Jahreszeiten zu fotografieren.

Dabei geht es mir vorallem mein Auge für bestimmte Motive zu schulen, ähnlich der Übung, 10 verschiedene Bilder eines Eies zu machen.

Das Wichtigste dabei ist, dass der Betrachter das Hauptmotiv sofort erkennen kann.

Sei es durch einen Spannenden Vordergrund oder durch die Linienführung die den Betrachter ins Bild hineinzieht.

Die Nachbearbeitung

Die Bilder speichere ich Grundsätzlich immer doppelt auf 2 unterschiedlichen Festplatten ab.

Erst danach Kopiere ich mir die Daten auf dem Pc und Bearbeite sie.

Dann lade ich die Bilder in Lightroom hoch und bearbeite erst einmal nur die Grundlegenden Korrekturen wie Objektivverzeichnungen, Bildrauschen, Licht und Schatten.

Anschließend geht es weiter zu Photoshop um die Abschließende Bildbearbeitung durchzuführen.

Kontraste verbessere ich mit der Gradationskurve relativ Global, bestimmte Teilbereiche passe ich wenn nötig extra an und gegebenenfalls führe ich noch eine Farbkorrektur durch.

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In manchen Fällen nutze ich auch Luminanzmasken für eine bessere kontrolle über den Kontrast.

Danach schärfe ich die Bilder noch einmal und Maskiere die Bereiche aus die nach meiner Vorstellung nicht geschärft werden müssen.

Zu guter letzt „Reinige“ ich die Bilder noch von unerwünschten Sensorflecken, den egal wie Sauber du deine Ausrüstung hälst, ein paar gemiene Staubkörner finden immer ihren Weg.

Schlusswort

Es ist oft sehr Lohnenswert auch mal bei schlechtem Wetter raus zu gehen und die Kamera auszupacken.

Gerade kurz nach einem Gewitter, wenn die Sonne langsam wieder rauskommt, können die schönsten Fotos entstehen.

Ich freue mich schon darauf, wenn du mir deine Erfahrungen mitteilst!

Gutes Licht.

benjamin

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